Rückblick: Die Ereignisse in der Nacht

Hinter den Akteuren der 24 Stunden von Köln liegt eine ereignisreiche und turbulente Nacht. Nahezu jedes Team hatte seine "persönlichen Highlights" und Momente. Das All Stars Team Urbat hat sich nach den technischen Problemen am Abend inzwischen wieder an die Spitze des Feldes zurückgekämpft. Dahinter folgen die Mannschaften von AVIA Racing und der Griesemann-Gruppe. Wir haben die Geschehenisse der letzten Stunden einmal für Sie aufgearbeitet.

Für viel Aufrur sorgte ein Unfall in der Nacht zwischen den Titelverteidigern vom All Stars Team Urbat und den Debütanten von Speed4fun Racing. Zunächst wurden im Fahrerlager einige Stimmen laut, dass die Mannschaft rund um Teamchef Rene Schmitz das Kart mit der Startnummer 9 auf der Strecke abgeschossen habe. Eine Analyse der Streckenkameras entlastete jedoch die Truppe und Pilot Sebastian Kropp, sodass der Zwischenfall keine Folgen nach sich zog. Bernd Janzen, der für Speed4fun Racing am Steuer saß, hat sich hierbei keine größeren Verletzungen zugezogen, wird aber aller Voraussicht nach in den verbleibenden Stunden nicht mehr zum Einsatz kommen.

In der Nacht vertraute Rene Schmitz ausschließlich auf die Piloten Christopher Brück, Marcel Weber und Sebastian Kropp, die eine wahnsinnige Fahrt hinlegten und die Führung zurückerobern konnten. Die schärfsten Verfolger sind nach wie vor AVIA Racing und die Griesemann-Gruppe. Bei beiden Mannschaften verliefen die letzten Stunden völlig problemlos. Wie uns die Teamleitung bei AVIA Racing mitteilte, gelang es diesen mit einer Tankfüllung 540 Runden im Kartcenter Cologne zurücklegen zu können.

Für einige andere Teilnehmer verliefen die letzten Stunden nicht ganz nach Plan. So passierte dem 3 Generationen Team ein Missgeschick beim Boxenstopp. "Wir haben den Tank des Karts leider nicht komplett gefüllt, sodass wir auf der Strecke Aussetzer hinnehmen und einmal außerplanmäßig in die Box hineinkommen mussten", so Stippler. Bei OH-Security feat. Dream Racing haderte man mit den Zusatzgewichten. "Wir haben die Zuladung leider nicht herausnehmen können, sodass wir einige Runden mit deutlich zu viel Ballast an Bord unterwegs waren." Inzwischen läuft hier jedoch wieder alles rund und planmäßig.

In der Nacht wurde seitens des Kartcenter Cologne ein Technikstopp bei allen zwölf Karts vorgenommen, der jeweils 5:30 Minuten andauerte. Hier wurden die neuen Modelle einem kurzen Check unterzogen.