Ereignisreiche Nacht mit engen Zweikämpfen

Mittlerweile haben die Akteure der 24h von Köln die 17. Rennstunde erfolgreich absolviert und es hat sich einiges im Feld getan. So liegt Griesemann-Gruppe.de seit einiger Zeit in Führung und hat das Zepter an der Spitze übernommen. Bei der 8. Teilnahme der Truppe aus Wesseling scheint momentan alles möglich, sogar der Gesamtsieg. Die Plätze zwei und drei gehen derzeit an AVIA Racing sowie das Miss Blitz Team Urbat.

„Für uns läuft momentan alles nach Plan und es sieht wirklich sehr gut aus. Aber wir haben in den letzten Jahren hier in Köln Rodenkirchen so ziemlich alles erlebt. Insofern warten wir erst einmal die nächsten Stunden ab“, erklärt Teamchef Georg Griesemann. Auf die zweite Position hat sich inzwischen AVIA Racing vorgekämpft. Nach dem Pech in der Anfangsphase, als ein Kartwechsel erforderlich war, hat das zweitplatzierte Team aus dem Vorjahr eine glänzende Aufholjagd an den Tag gelegt. Man darf gespannt sein, ob es der Mannschaft rund um Wolfram Weidemann gelingt, die Lücke zu Griesemann-Gruppe.de in den verbleibenden Stunden zu schließen. Ebenfalls auf Podiumskurs ist derzeit das Miss Blitz Team Urbat, die eine glänzende Premiere bei den 24h von Köln feiern. Der Schlüssel hierzu war bislang eine perfekte Teamleistung bei den Boxenstopps und konstant schnelle Runden auf der Strecke.

„Verlierer“ der letzten Stunden war hingegen eindeutig das All Stars Team Urbat, die sich bei den Boxenstopps etwas verkalkuliert haben und im Gesamtklassement auf die vierte Position zurückgefallen sind. Die Titelverteidigung scheint dadurch enorm schwierig geworden zu sein, auch wenn man auf der Strecke alles in die Waagschale wirft. So konnte Christopher Brück in der Nacht mit einer Rundenzeit von 25,25 sec. die neue schnellste Runde in den Asphalt brennen. Der Rekordsieger der 24h von Köln verfehlte dabei nur um eine Hundertstelsekunde den Bahnrekord.   

Was bei den 24h von Köln 2016 generell auffällt, ist die Ausgeglichenheit unter den einzelnen Teams. So können nahezu alle Mannschaften konstant 25er Zeiten fahren. Zudem ist auch die Fairness auf der Strecke unheimlich hoch. „Wir mussten noch nie so wenig die blaue Flagge schwenken, wie in diesem Jahr. Die Teams haben einen tollen Umgang und regeln die Überholmanöver auf der Strecke schon fast vorbildlich untereinander“, so Rennleiter Günter Aberer.      

 

 

 

Copyright © 2012 by KC Kartcenter Cologne GmbH. All Rights Reserved.