Die entscheidende Phase bei den 24h Köln steht bevor

Weniger als drei Stunden stehen beim prestigeträchtigen 24-stündigen Kartklassiker in Köln noch auf dem Programm. Die Situation an der Spitze der Gesamtwertung zeigt sich weiterhin unverändert. Nach wie vor schenken sich die Titelverteidiger vom All-Stars Team Urbat und das Wertgrund Team nichts, was ein spannendes Finish bei der 16. Auflage des Kartklassikers verspricht.

Schafft das All-Stars Team Urbat rund um die beiden Rekordchampions Bernd Schneider und Christopher Brück den elften Erfolg oder gelingt dem Wertgrund Team ein großartiges Comeback? Diese Frage beschäftigt zur Zeit Akteure und Zuschauer gleichermaßen. Aktuell trennen die beiden Teams eine Runde, zu Gunsten von Wertgrund. Doch wer die Truppe um Bahnrekordhalter Christopher Brück kennt, der weiß, dass sie erneut heiß auf den Triumph sind und bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge alles versuchen werden, um am Ende doch noch den Sieg nach Hause zu fahren. Interessant zu beobachten ist dabei vor allem die unterschiedliche Boxenstrategie. Die alles entscheidende Frage in der Schlussphase wird sein, ob der Tankinhalt beim Wertgrund Team ausreicht oder die Crew doch noch einmal zum nachtanken hereinkommen muss.

„Es ist einfach nur großartig um den Gesamtsieg mitkämpfen zu können. Unsere Fahrerkonstellation passt sehr gut zusammen und wir ergänzen uns perfekt. Alles läuft nach Plan, wir haben auch keinerlei Probleme mit unserem Kart“, erklärt Pilot Stephan Epp, der 2011 in der VLN Langstreckenmeisterschaft den Vizemeistertitel erreicht hat.

Volle Attacke heißt es dagegen jetzt beim All-Stars Team Urbat, wie Maximilian Götz weiß: „Wir werden in der Schlussphase mit unseren schnellsten Piloten noch einmal versuchen, alles heraus zu kitzeln“, so der amtierende Meister der ADAC GT Masters.

Gefestigt ist nach wie vor der dritte Platz von der Formel 3, die ihrerseits ein Polster von neun Runden auf GKK By KSF-Erft herausfahren konnten. „Wir wussten schon nach dem Zeittraining, dass sehr viel Potenzial in der Truppe steckt. Ein Platz auf dem Podium wäre ein super Ergebnis“, freut sich ADAC Formel Masters Pilot Jason Kremer. Hinter dem GKK by KSF-Erft Team folgen die Teams von Griesemann-Gruppe.de und dem Kartland Sinn auf den Positionen fünf und sechs.

Wir dürfen gespannt sein, wie der Krimi in der Schlussphase sein Ende finden wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Björn Schüller