Vorstellung Christopher Brück (VLN/ADAC GT Masters)

Neben DTM Pilot Timo Scheider darf im All Stars Team Urbat natürlich auch Lokalmatador Christopher Brück nicht fehlen. Bereits elf Mal konnte sich der Nordschleifenspezialist den Sieg bei den 24h of Cologne sichern. Am 17./18. Januar 2015 soll nun der zwölfte Erfolg dazukommen.

„Ich freue mich schon sehr auf die Veranstaltung. Die 24h von Köln ist die perfekte Veranstaltung, um die neue Motorsportsaison zu eröffnen. Neben einigen prominenten Fahrern aus dem Motorsport, treten hier eine Reihe der besten Indoorkartfahrer Deutschlands an“, so Brück.

Wie bei vielen anderen Motorsportlern war der Kartsport auch für ihn der Grundstein seiner Karriere. Nach einer Reihe beachtlicher Erfolge schaffte er im Jahr 2000 als jüngster Motorsportler Europas den Sprung in den Automobilsport. Gleich in seinem Debüt-Jahr in der Formel König belegte er den sechsten Platz in der Gesamtwertung und schloss die Serie als bester Neueinsteiger ab. Nach erfolgreichen Jahren in der Formel König und in der Formel Renault, kam das große Pech in der Formel 3. Ein Unfall und eine verletzungsbedingte Pause von knapp zwei Jahren warfen ihn weit zurück und bedeuteten das vorzeitige Ende im Formelsport. 2004 gab Christopher Brück im hart umkämpften Porsche Carrera Cup dann sein langersehntes Comeback an der Rennstrecke.

Den Nordschleifenfans ist der Name Christopher Brück spätestens seit dem Jahre 2010 bekannt. Hier bestritt er für das Vulkan Racing Team Mintgen Motorsport mit einer Dodge Viper Competition GT3 Coupé die Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft. Starke Leistungen auf dem Hubraumgiganten sorgten dafür, dass Mercedes auf ihn aufmerksam wurde. Nach einigen erfolgreichen Testfahrten mit dem SLS AMG GT3 erhielt Brück die Möglichkeit, in der Saison 2011 für Heico Motorsport ausgewählte Läufe zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das 24h Rennen auf dem Nürburgring mit dem Flügeltürer zu bestreiten. Für die Saison 2012 wechselte er von Heico Motorsport zu Frikadelli Racing. Zusammen mit Sabine Schmitz, Klaus Abbelen und Patrick Huisman erzielte er einige Top-5 Resultate. 2013 pilotierte der Rennprofi aus Köln bis zur Trennung von Rinaldi und Timbuli Racing einen Porsche 997 GT3 R und konnte einige erfolgreiche Ergebnisse, darunter ein zweiter Gesamtrang beim Saisonauftakt, herausfahren.

In der abgelaufenen Saison bestritt Brück die VLN Rennen im Porsche 997 GT3 Cup von Uwe Alzen Automotive und ging zudem bei ausgewählten Läufen im BMW Z4 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Mit einigen Siegen und Top3 Platzierungen konnte er sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen Frank Kräling und Marc Gindorf die Meisterschaft in der SP7 Klasse der VLN sichern.

 

 

 

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